Supervision

Supervision ist eine Möglichkeit

Supervision hilft:

Supervision unterstützt

Supervision ist eine ganz individuelle Form der Fortbildung

Supervisionskonzept

Zum methodischen Vorgehen

Vor dem Hintergrund der Gruppe, bzw. in der Einzelsitzung, sollen Situationen aus der Praxis besprochen und reflektiert werden. Mögliche Themen können sowohl das eigene professionelle Handeln, als auch Konflikte und Krisen, Strukturen und die Notwendigkeit oder der Wunsch nach Veränderung sein. Mit verschiedenen Methoden wie Gespräch, Rollenspiel, kreativen Techniken soll die Wahrnehmung der eigenen Wirklichkeit und der sozialen Umwelt erweitert werden. Da normalerweise für die in der Supervision eingebrachten Themen Handlungsnotwendigkeiten bestehen, reicht Reflexion alleine zu deren Bearbeitung nicht aus. Es müssen alternative Verhaltensstrategien entwickelt und nach Möglichkeit erprobt werden. Um die Kontinuität der gemeinsamen Arbeit zu sichern, knüpfen die Sitzungen jeweils an das Ergebnis der vorangegangenen Sitzung an. Am Ende der Sitzung werden erste Schritte und Perspektiven für die Zukunft formuliert. In regelmäßig stattfindenden Zwischenauswertungen können Supervisionsziele und Vorgehen überprüft und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorgenommen werden.

Zur Rolle als Supervisor

In der Einzelsupervision aber auch in der Gruppe bestimmen die Supervisanden die zu bearbeitenden Themen. Meine Aufgabe als Supervisor sehe ich in der Strukturierung des Arbeitsgeschehens in den Sitzungen und in der Auswahl der Methoden. Durch mein supervisorisches Wissen, kann ich mögliche Zusammenhänge aufzeigen und Erklärungen anbieten. An mir ist es Fragen zu stellen, zu verstehen, zu konfrontieren, manchmal zu provozieren, Distanz zum Geschehen zu ermöglichen und damit die Supervisanden in der Lösung von Krisen und Konflikten und in der Entwicklung ihrer professionellen Identität zu begleiten und zu unterstützen. Die gemeinsame Arbeit sollte von einer respekt- und humorvollen Atmosphäre bestimmt sein.

Angebote

Dialog

Dialog ist eine Form der Kommunikation in Gruppe die zum Ziel hat gemeinsam zu denken. David Bohm auf dessen Arbeit das Dialogverfahren zurückgeht beschreibt das folgendermaßen: „Ein Beispiel für gemeinsames Denken wäre, wenn jemand eine Idee hat, die ein anderer aufgreift, während ein Dritter noch etwas hinzufügt. Das Denken würde fließen, anstatt, dass da eine Menge verschiedener Leute sitzt und versucht, sich gegenseitig zu überreden oder zu überzeugen.“ (Bohm 1998, S.65)

Grundidee ist, dass sich im Grunde alle Probleme mit denen unsere Gesellschaft heute konfrontiert ist, auf Kommunikationsprobleme und kulturelle Missverständnisse zurückführen lassen.

Gültige Kommunikation wird behindert durch

Die Teilnehmer können so entdecken, dass sie von verschiedenen Hintergründen aus miteinander in Kontakttreten und jeder eine „andere Sprache“ spricht.

Dialog hilft

Ziel ist nicht wie bei anderen Verfahren, dass jeder einzelne Teilnehmer etwas lernt, sondern, dass die Gruppe als Ganzes auf ein höheres Kommunikations- und Kreativitätsniveau kommt. Entsprechend eignet sich Dialog für alle Arten von Gruppen die kooperieren oder initiativ sein wollen.

Bei Anfrage erhalten Sie einen Vorkostenanschlag für die Durchführung einer Supervision. Es besteht die Möglichkeit je nach Gruppengröße Vorort in Ihrer Einrichtung oder in einer unserer Seminarräume durchzuführen.

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